Gib Deiner Augenbraue den richtigen Schwung!

Augenbrauen verleihen jedem Gesicht das gewisse Etwas. Sie geben Spannung und Proportion, Kontur und Klasse. Setz Deine Augen verführerisch in Szene mit einem schwungvollen Bogen der Brauen, der Deinem Blick Sinnlichkeit und Tiefe gibt.

Doch wie zupfe ich richtig und was sollte man dabei beachten? Welche Form passt zu welchem Gesicht? Auf diese Fragen gibt es nun Antwort. Lese hier unsere Tipps für schöne Augenbrauen:


Die ideale Brauenform

Die ideale Brauenform, das „klassische Dach“
Unser Bilder-Check zeigt Dir, wie es geht:

Brauenanfang

Lege einen Stift senkrecht an den Nasenflügel bis über den inneren Augenwinkel. An der oberen Linie sollte die Braue beginnen.


Der höchste Brauenpunkt

Lege den Stift vom Nasenflügel diagonal über die Mitte der Pupille. Der höchste Punkt liegt dort, wo der Stab die Augenbraue trifft.


Brauenende

Lege den Stift diagonal vom Nasenflügel bis zum äußeren Augenwinkel. Die Braue sollte hier in einer schmalen Linie auslaufen.


Welche Pinzette?

Wer seine Augenbrauen zupft, sollte auf die richtige Pinzette achten.

Am Besten ist eine Pinzette mit gebogener Spitze - sie gewährleistet ein punktgenaues Greifen kleinster Härchen. Exakt geschliffene Greifkanten und eine leichtgängige Federung ermöglichen ein zügiges und sauberes Arbeiten.

Die automatische Pinzette bietet einen speziellen Luxus: das besonders sanfte und schmerzfreie Entfernen von Haaren durch die Zupfmechanik.


In Form zupfen!

Step 1: Die Augenpartie abschminken und mit Gesichtstoner abtupfen, das beruhigt die Haut.

Step 2: Damit es weniger schmerzt, die Brauen ein, zwei Minuten mit Cool-Pack unempfindlicher machen, oder das Gesicht vorher warm duschen, das öffnet die Poren.

Step 3: Zupfe zuerst den schmalen Steg, der von der Nase zu Stirn verläuft.

Step 4: Anschließend die unteren Härchen vorsichtig Reihe für Reihe in Wuchsrichtung abtragen, bis ein schöner Bogen entsteht. Oben nur die Kontur säubern. Beim Zupfen die Haut ganz straff ziehen. Zwischendurch aber immer mal eine kleine Pause einlegen, um die Linienführung zu überprüfen.

Tipp: Um Entzündungen und Rötungen zu vermeiden, streiche mit einem in Teebaumöl getränkten Wattepad über die Brauen.


Styling und Finishing

Um Lücken gut sichtbar zu machen, bürste Brauen gegen den Strich nach unten. Die Lücken und Zwischenräume mit einem Brauenstift verdichten. Bei einem Brauenstift sollte man darauf achten, dass er gut angespitzt ist und der Ton mit der Naturfarbe übereinstimmt. Wer nicht gern mit einem Stift arbeitet, nimmt einen speziellen Brauenpuder.

Mit einem Brauenstift kann man auch die Form verändern, z. B. verlängern. Beim Auftragen unbedingt sparsam sein und harte Linien vermeiden, sonst wirken die Brauen schnell angemalt.

Zum Abschluss die Härchen mit einem Spiralbürstchen in Wuchsrichtung kämmen und mit transparentem Gel oder Haarspray fixieren.


Welche Form passt zu welchem Gesicht?

Schmale Augenbrauen passen zu feinen Gesichtszügen. Zu sportlichen und natürlichen Typen passen auch etwas buschigere Varianten. Generell gilt: Je größer das Gesicht, desto kräftiger der Brauenbogen.

Eine Form, die zu jedem Gesicht passt ist das „klassische Dach“. In den ersten zwei Dritteln ihrer Länge sollte die Braue ansteigen und dann leicht abfallen. Denn zu lange Brauen wirken unnatürlich und zu kurze lassen das Auge kleiner wirken. Fällt die Braue genauso lang ab wie sie ansteigt, wirkt der Blick traurig.

Eine eckige Gesichtsform braucht zum Ausgleich einen runden Brauenschwung. Einem runden Gesicht dagegen gibt eine eckige Braue den Charakter. Eine lange Nase kann durch etwas buschigere Augenbrauen ausgeglichen werden.

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